IT-Ausstattung

Aspekte

Lernen in die Hände der Schülerinnen und Schüler geben

Eine pädagogisch ausgerichtete IT-Ausstattung ermöglicht es, dass digitale Medien in der gesamten Schule eingesetzt werden können, um

  • den Fachunterricht weiterzuentwickeln,
  • den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern zu steigern
  • sie anzuleiten, systematisch Medienkompetenz zu erwerben.

Dafür ist zu klären, welche Ausstattung im Klassenzimmer oder anderen Lernräumen vorteilhaft ist, wie Schüler und Lehrer mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden können und welche anderen Aspekte, wie z. B. Möblierung, Sitzordnung und Lichtverhältnisse, zu beachten sind.

Die Erfahrungen der Modellschulen sind im Bericht „Aspekte der IT-Ausstattung“ zusammengefasst worden.
Der Bericht ist zusätzlich als eBook abrufbar.

An der Grundschule Offenstetten werden die Tablets ab Jahrgangsstufe 1 gemeinsam von den Eltern und dem Sachaufwandsträger finanziert.
Wie die Schule vorgeht, kann man hier nachlesen.

Übersicht über den Erfahrungsbericht

Der Bericht fasst zusammen, wie die Modellschulen mit folgenden Aspekten der IT-Ausstattung umgegangen sind:

  • Ausstattung von Klassenzimmern und anderen Lernräumen mit WLAN
  • Ausstattung mit Projektionsflächen in den Klassenzimmern
  • 1:1-Ausstattung von Schülern mit digitalen Endgeräten
  • Ausstattung von Lehrern mit digitalen Endgeräten
  • Gestaltung von Arbeitsplätzen hinsichtlich z. B. Möblierung oder Einrichtungen wie „Green Screens“

Er beschränkt sich auf Anschaffung und Einsatz von Hardware-Komponenten und spiegelt den aktuellen Stand der Entwicklung wider (Mai 2020).

„Votum“: Grundlegende Hinweise finden sich in den Handreichungen des Beraterkreises zur IT-Ausstattung an der ALP Dillingen.

„Beratung digitale Bildung“: Im mebis-Infoportal finden sich alle Informationen zur „Beratung digitale Bildung“ in Bayern.

Erfahrungen auf dem Weg zu einer pädagogischen IT-Ausstattung

Die IT-Ausstattung einer Schule entwickelt sich stetig weiter. Die Schulleitung der Grundschule Offenstetten berichtet in diesem Filmausschnitt, wie es ihr gelungen ist, dass mit Hilfe der passenden Ausstattung digitale Medien integrativer Bestandteil ihres Unterrichts geworden sind.

Die IT-Infrastruktur umfasst neben der Hardware im Schulhaus auch Softwarelösungen für Informations- und Kommunikationsprozesse in Form von sogenannten Portallösungen und Software als Apps auf den Schüler- und Lehrergeräten. Im Schulversuch ist dazu beispielsweise eine Orientierungshilfe entstanden.

Informationen zu Portallösungen finden sich hier.

Eine Übersicht über Apps und ihren Einsatz an den Projektschulen finden Sie hier.

Im Überblick lassen sich die Erfahrungen der Modellschulen in folgenden drei Punkten zusammenfassen:

Partizipation

Die Medienkonzeptarbeit an der Schule ist besonders gewinnbringend, wenn sie partizipativ gestaltet wird. Feedback wird systematisch genutzt, um die Erfahrungen und ggf. auch Expertenwissen aller Beteiligten – Schüler, Lehrer, Eltern, Verwaltungsangestellte, Hausmeister, Schulleitung – in den weiteren Entscheidungsprozess miteinzubeziehen.

Netzwerke

Die Dynamik der technologischen Entwicklungen ist rasant. Um mit ihr besser Schritt zu halten bzw. um zu entscheiden, welche Neuerungen für die eigene Schule wirklich wichtig sind, helfen Netzwerke und der Austausch mit anderen Schulen sowie die Bereitschaft, aktiv auf IT-Unternehmen zuzugehen und die schulspezifischen Anforderungen zu formulieren.

Transparenz

Die Bereitschaft der Eltern, sich bei der Anschaffung von Geräten finanziell zu beteiligen, ist viel besser zu erreichen, wenn dargestellt werden kann, wie die Geräte das Lernen verbessern und die Medienbildung ihrer Kinder befördert wird. Besonders gut gelingt das, wenn Schülerinnen und Schüler in die Rolle des „Botschafters“ schlüpfen und ihren fachlichen bzw. überfachlichen Kompetenzzuwachs demonstrieren können.